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Osteopathie ist ein systemisch

  manuelles Konzept

     · für Medizin

        · und Naturheilkunde

Osteopathie betrachtet alles, was Einfluß haben könnte, denn alles wirkt im Menschen zusammen. Deshalb ist Osteopathie ein fachübergreifendes Konzept. Wir sind spezialisiert auf die Behandlung akuter oder chronischer funktioneller Leiden und Beschwerden mit Naturheilkunde.


© und Urheberrrecht dieser Seite Klaus Czepan  

     Gesundheit finden   . . .   ist ein Weg        


. innehalten . . überlegen . . spüren . . lernen . . verstehen . . mitarbeiten . . Gesundheit finden

Wenn man nicht gesund ist, dann spürt man es oft zuerst an den Sinnesorganen oder am Bewegungsapparat. Sehen, Hören, Gleichgewichtsorgan, Muskeln und Bewegungssinn sind beteiligt an vielfältigen Ausgleichsfunktion für innere oder äußere Belastungen. Ebenso sind die Reaktionen von Haut und Schleimhaut, Verdauung, Kreislauf und Atmung immer im Zusammenhang damit zu sehen, wie ein Mensch gerade lebt und was er erlebt. Jede Reaktion auf die Umwelt wie z.B. eine Haltungsreaktion, erzwingt eine Anpassung z.B. im Bereich von Beckenboden, Kiefer- und Kopfgelenkssteuerung, im Bereich der Gesichtsmuskulatur, von Schlund und Stimmbildung, der Augenmuskeln und der Sinnesorgane im Ohr und Nasenbereich. Diese Ausgleichsreaktionen im Bereich des inneren Milieus, sowie der Muskeln und Sinnesorgane, können dort zu Beschwerden führen. Deshalb widmen wir allen Bereichen im Leben der Menschen ungeteilte Aufmerksamkeit.

Osteopathie ist ein fachübergreifendes Konzept für Medizin und Naturheilkunde unter Einbeziehung manueller Therapien. Wäre sie nur manuelle Behandlung allein, dann würden oft entscheidende Zusammenhänge nicht beachtet zwischen Beschwerdebild und der Art, sich von Mensch zu Mensch mitzuteilen, zwischen Ernährungseinflüssen, Aussehen der Zunge, Sehfehlern, Zahnstellung, Biß, Haut und Schleimhaut, Schlaf, Erholung, Hunger, Durst, Verdauung, Bewegung, Pulsbild, Temperatur, Durchblutung, Atmung, Erregung, Zeitpunkt der Symptome, Verhalten oder Verhaltensauffälligkeit, seelischem Leid, Stimmung, Stimme, Körpersprache und Haltung. Dieses Gesamtbild sagt etwas aus über die aktuelle Selbstwahrnehmung und die Verarbeitungsfähigkeit der Belastung durch Leib, Gemüt und ordnender Gedankenwelt.

Jede Einzelreaktion hat zwangsläufig immer eine systemische Ganzkörperreaktion zur Folge, welche die einzelnen Veränderungen integriert. Alle Teile arbeiten in positiver Absicht zusammen, zum Wohle des Gesamtorganismus. So kann es zu Überlastung und Leid an Stellen kommen, die der Körper unbewußt "opfert", um "wichtigere" Regionen zu schützen. Dies wird umso mehr der Fall sein, je stärker die Anforderungen sind und je geringer dazu im Vergleich die Fähigkeit ist, sich vom vitalen Wesenskern her nach "außen" zu organisieren. Daraus enstehen Kummer und Gefühle der Hilflosigkeit. Probleme entstehen z.B. im Muskelbereich, obwohl die Ursache sich an ganz anderer Stelle befindet. Die Wahrnehmung richtet sich dann vor allem auf die Stellen mit Beschwerden. Es nützt aber wenig, nur das "Indexsymptom" zu therapieren. Die Gesamtsituation ist die Grundlage der Therapie. Das Wiedererlernen einer ausdifferenzierten Selbstempfindung ist die Voraussetzung zum Verstehen komplexer Zusammenhänge. So lassen sich Behandlungserfolge besser stabilisieren.


Wir finden gemeinsam mit Ihnen einen Weg durch . . .


. . . sich zuhören und verstehen lernen mit einem lernorientierten Körperverständnis

Unser Vorgehen betrachtet die Menschen und ihre Umgebung als funktionelle Einheit. Wir arbeiten immer mit einem Gesamtstatus von Konstitution, Streßmuster, Erholungsfähigkeit, Wach-Schlafrhythmus, Atmung, Verdauung, Bewegung und Funktion der Sinne und Organe. Wir verbinden die manuellen Therapien mit Pflanzenheilkunde, Ernährung, Übungen und Wissensvermittlung, denn besseres Verständnis hilft, die Kontrolle über die Auslöser von Beschwerden zu erlangen.

. . . die Optimierung der Kommunikationsbedingungen im Körper

Unser systemisches Konzept hat zum Ziel, die Lebendigkeit von Gewebe zu verbessern. Lebendiges, nicht erschöpftes Gewebe nimmt optimal an den Kommunikationsprozessen im Körper teil. Wir erachten dies als eine der wesentlichen Voraussetzung für Gesundheit und Heilung. Leben ist Kommunikation und Achtsamkeit nach innen und außen. Gesundes Gewebe hat einen charakteristischen Lebensausdruck, den man erfühlen kann, Störungen können ihn spürbar verändern.

. . . die Nutzung ausschließlich anerkannter medizinischer Analysemethoden

Die Verbesserung der Lebendigkeit von Gewebe setzt eine gute Analyse und Bewertung aller Symtome und die Behandlung von Erkrankungen voraus. Für Labor und Bildgebung nutzen wir ausschließlich die im Bereich der evidenzbasierten Medizin ( EbM ) anerkannten medizinischen Analysverfahren und keine der "Alternativmedizin". Alle diese Untersuchungen können hier im Städt. Klinikum auf privater Basis durchgeführt werden. Die Bewertung der Ergebnisse im Zusammenhang mit Beschwerdebild und Erfahrung des Patienten ist die Grundlage der Therapieplanung.

. . . Synergieeffekte aus manueller Behandlung, Ernährung, Heilkräutern und Übungen

Erfahrene Hände beurteilen den Lebensausdruck im Gewebe, um Hinweise darüber zu gewinnen, welche Faktoren aus Übung, Ernährung, Heilkräutern und manueller Integration wichtig sein könnten, um Beschwerden zum Abklingen zu bringen. Die individuellen Übungen stammen aus dem Repertoire des Qigong, des Yoga und der Feldenkrais Methode. Über eine sinnvolle Ernährung entscheidet allein ihr Körpergefühl. Unsere Hilfestellung kann dies nur verdeutlichen.


Indikationen für Osteopathie Behandlung bei funktionellen . . .


. . . Störungen des Bewegungsapparats im Bereich Gelenke, Rücken und Halswirbelsäule

- bei Beschwerden der Wirbelsäule, Rückenschmerz, Nackenschmerz, Knieschmerz durch Fehlhaltung, Fehlbelastung.
- bei Muskelschmerzen, bei Beschwerden oder Leiden an Gelenken, beispielsweise an Knie, Sprungelenk, Handwurzel, im Bereich von Rippen, Kiefergelenk, Hals, Nacken, Schulter, Ellbogen, Hand, Rücken, Becken, Hüfte, Bein und Fuß.
- bei funktionellem Beckenschiefstand oder einseitiger Beinbelastung, bei Nackensteifheit oder Atembeschwerden z.B. nach einem Schleudertrauma, nach Verstauchungen, Stürzen oder Verrenkungen.
- bei funktioneller Bewegungseinschränkung des Schultergelenks, bei Hand-, Schulter- oder Kreuzschmerzen z.B. durch einseitige Arbeitsbelastung.
- bei Schwellungen und Weichteilschmerzen, die durch falsche Ernährung, durch privaten oder sozialen Streß oder durch akute oder chronische Gewebebelastung verursacht wurden
- sofern bei den oben genannten Symptomen keine organische Krankheitsursache vorliegt.

. . . internistischen Beschwerden im Bereich Bauch, Becken und Brustkorb

beispielsweise bei funktionellen Verdauungsstörungen wie Reizdarm, Aufstoßen, Sodbrennen und Blähungen, Gefühl von Druck oder Enge in Bauch, Hals oder Brust, bei Erschöpfung, Müdigkeit, Schwindel, Trockenheit, Problemen mit Schlaf, Kurzatmigkeit und anderen Symptomen von Streß, bei Folgen von Vernarbungen z.B. an Bauch oder Brustkorb, sowie bei anderen Schmerzen und Leiden - sofern bei genannten Symptomen keine organische Krankheitsursache vorliegt.

. . . Beschwerden im Bereich von Kopf, Kiefergelenk, Auge, Ohr und Stimme

beispielsweise bei Kieferknacken, Migräne, Spannungskopfschmerz, trockener Schleimhaut und anderen Beschwerden auch an Auge, Stimme und Ohr, beispielsweise bei Koordinationsproblemen der Augen oder bei akuten oder chronischen Problemen im Ohrbereich - soweit bei den genannten Symptomen keine organische Krankheitsursache vorliegt.

. . . neurologischen Beschwerden

beispielsweise bei "Hexenschuß", "Ischias", Drücken, Stechen, Ziehen, Kribbeln, Einschlafen und ähnlicher Veränderung der Wahrnehmung in Hand, Arm, Schulter, Rücken, Ellbogen, Po, Bein und Fuß, Zahn- und Kieferbereich oder im Gesicht, verursacht durch Reizungen, hohe Gewebespannung, Verhärtungen, Einengungen, auch bei abheilenden Verletzungen nach Unfällen und Operationen - soweit bei den genannten Symptomen keine organische Krankheitsursache vorliegt.

. . . Frauenleiden

bei Unterleibs- und Beckenbodenproblemen, bei Beschwerden durch Spannungssänderungen im Gewebe nach Dammverletzung, Kaiserschnitt, Operationen oder durch Haltungsänderungen, beispielsweise in der Schwangerschaft - sofern bei den genannten Symptomen keine organische Krankheitsursache vorliegt.

. . . Beschwerden von Säuglingen und Kindern

beispielsweise bei Fehlhaltung wie Skoliose der Wirbelsäule, bei funktionellen Fehlstellungen der Beine oder Füße, bei Schlafstörungen, Unruhe oder Verdauungsbeschwerden von Kindern, speziell auch von Säuglingen - bei Schiefhalten des Kopfes, leichter Verdrehung des Rumpfes, Fehlhaltungen des kleinen Körpers, bei einer teilweisen Abflachung oder Asymmetrie des Kopfes, einseitigen Bewegungsmustern, einer bevorzugten Bewegungsrichtung oder einseitigen Bewegungsentwicklung - sofern bei den genannten Symptomen keine organische Krankheitsursache vorliegt.

. . . Beschwerden, die zusätzlich zu Erkrankungen auftreten und nach Operationen

Je nach Beschwerdebild kann man manuelle Behandlung, Heilkräuter, Blutegel oder Ernährungsheilkunde lindernd einsetzen bei akuten, chronischen und therapieresistenten Beschwerden, wenn sie als Folge vom Bemühen des Körpers entstehen, mit einer Erkrankung besser zurechtzukommen. Das Ziel ist die Verbesserung der Kompensationsfähigkeit, z.B. die Auflösung einer Schonhaltung. Diese Behandlungsmethoden können auch nach Operationen sinnvoll sein.


Was wir NICHT machen und wovor wir ausdrücklich WARNEN


Hinweisen möchten wir darauf, daß eine osteopathische Behandlung zur Verbesserung der Fruchtbarkeit oder der Funktion des Gehirns oder der inneren Organe, z.B. von Leber, Gallenblase, Nieren, der Bauchspeicheldrüse, des Magens, der großen Bauchgefäße, der Eierstöcke oder Prostata keine seriöse Indikation für osteopathische Behandlung darstellt.

Warnen möchte wir Sie ausdrücklich vor einer solchen manuellen "osteopathischen Behandlung" der inneren Organe, wie sie in der esoterischen Osteopathie üblich ist. Eine Funktionsverbesserung innerer Organe durch deren sogenannte osteopathische "Behandlung" ist therapeutisch nicht relevant, führt aber gelegentlich zu inneren Verletzungen, Notfällen und Klinikeinweisungen. Dies gilt gerade auch während der Schwangerschaft, wo diese Techniken eine Gefährdung von Mutter und Kind darstellen. Die manuelle "osteopathische " Behandlung des Gehirns oder der Hirnflüssigkeit durch die Schädeldecke hindurch ist lächerlich. Ebenso ist eine manuelle "Mobilisierung" der Schädelnähte therapeutisch nutzlos.

Die Notwendigkeit und Möglichkeit der manuellen Behandlung innerer Organe, zur angeblichen "Verbesserung" ihrer Funktion, wird unserer Meinung nach von Anbietern der weitverbreiteten, sogenannten esoterischen Richtung der Osteopathie zwar behauptet, es gibt aber keine seriösen evidenzbasierten Studien darüber und erst recht keine AWMF Leitlinien. Die sogenannte osteopathische "Behandlung" innerer Organe durch esoterische "Osteopathen" basiert auf dem Paradigma des religiös motivierten, "manuellen Fundamentalismus" der meint, die Gesetze der Biomechanik seien auch für die Funktion der inneren Organe oder des Gehirns maßgeblich, ihre Heilung über manuelle Mobilisation möglich.

Wir wenden uns deshalb ausdrücklich gegen diese, unserer Meinung nach, unverantwortliche Geschäftemacherei mit der Not von Menschen durch die sogenannte esoterische Richtung der Osteopathie, welche behauptet, die Funktion von inneren Organen wie Eierstöcken, Nieren, Bachspeicheldrüse, großen Bauchgefäßen oder des Gehirns durch manuelle "osteopathische" Behandlung zu verbessern oder gar Erkrankungen oder "Verklebungen" innerer Organe zu beseitigen.

Es ist immer dann zu vermuten, daß es sich um esoterische Osteopathie handelt, wenn behauptet wird, "die" Osteopathie bestehe aus drei Teilen, nämlich aus visceraler, parietaler und kraniosacraler Osteopathie (d.h. manuell osteopathischer Behandlung innerer Organe, des Bewegungsapparats oder von Teilen des Gehirns), ohne dies kritisch zu kommentieren. Es wird behauptet, daß mit diesen 3 Technik-Bereichen alle Teile des Körpers beinflußbar seien. Wie in der esoterischen Alternativmedizin üblich, werden damit angebliche Indikationen für "Osteopathie" an den Haaren herbeigezogen, wo "Osteopathie" als ein quasi magisches Verfahren eine Alternative zu Schulmedizin oder Naturheilkunde darstellen soll.

Als Indikation für rein manuelle osteopathische "Behandlung" werden dann zum Beispiel "unerfüllter Kinderwunsch", Verhaltensauffälligkeiten, Behinderungen, Schädeldeformitäten, Erkrankungen und genetische Defekte benannt, wo die Schulmedizin angeblich "bisher versagte". Hier soll rein manuelle Osteopathie eine magisch unerklärbare Wirkung haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch Tumorerkrankungen als Indikation für "Osteopathie" dreist vermarktet werden. Gerade durch nicht auflösbares Leid enstehen Situationen, wo Magie als Alternative und letzte Hoffnung erscheint. Dies gilt dann, wenn Osteopathie im Zusammenhang mit eben genannten Indikationen als Alternativmedizin vermarktet wird.

Ebenso ist es unserer Meinung nach ein sicherer Hinweis für unseriöse Anbieter von Osteopathie, wenn vorab behauptet wird, man müsse mindestens so- und soviel mal erscheinen, bevor die osteopathische Behandlung eine Wirkung zeigen kann, wie z.B. "Nach viermaliger osteopathischer Behandlung wird üblicherweise eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen sein." Dies ist einerseits ein unzulässiges Heilungsversprechen und andererseits wird man aus dubiösen Gründen dazu angehalten, möglichst oft zu erscheinen, bevor sich etwas tut. Wir halten das für unseriöse Behauptungen und meinen: Wahrheit und Aufrichtigkeit sind im Verhältnis zwischen Patient und Therapeut die unabdingbare Grundlage.

Wir haben die Erfahrung gemacht, sollte nach einer korrekten, einmaligen osteopathisch manuellen Behandlung keine Beschwerdefreiheit oder zumindest keine deutliche Besserung der Beschwerden spürbar sein, so ist eine derartige Behandlung allein nicht sinnvoll und man muß weiter nach anderen Ursachen suchen. Ebenso unbegründet ist es, zu behaupten, der Körper könne zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung "reagieren". In Wahrheit ist es so, daß bei unsachgemäßer Anwendung von Techniken der Körper mit unerwünschten Nachwirkungen, bis hin zu Notfällen "reagieren" kann. Im Extremfall kann er mit irreversiblen Schäden, wie z.B. mit einem Schlaganfall "reagieren".

Bei funktionellen Beschwerden sind in der Regel keine verschreibungspflichtigen Medikamente oder invasiven Eingriffe notwendig, da keine Organzerstörung oder krankhafte Funktionsstörung ursächlich ist. Wir informieren Sie über Risiken, Nebenwirkungen und Nichtanwendbarkeit unserer Methoden. Sie werden angewandt, sofern keine Kontraindikation vorliegt. Bei Verdacht auf eine organische Erkrankung würden wir Sie auf fachärztliche Abklärung verweisen.

Osteopathie als manuelle Methode im Städt. Klinikum Karlsruhe
Naturheilpraxis Klaus Czepan Heilpraktiker
Naturheilkunde für Erwachsene, Kinder und Säuglinge
Moltkestr. 90     D - 76133 Karlsruhe    Tel 0721 9742234





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