Osteopathie*
Karlsruhe

Osteopathie Praxis im Klinikum Karlsruhe

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Osteopathie Kontraindikationen Risiken und Grenzen

Fehlende Evidenz für Osteopathie

Wann ist Osteopathie riskant
und gefährlich? Hier erfahren Sie,
warum wissenschaftliche Evidenz
für Ihre Sicherheit zählt.

Aufklärung über Risiken und Gefahren der Osteopathie!

Die Osteopathie im Commonwealth und Europa zählt zur Komplementärmedizin, im Gegensatz zu den osteopathic physician D.O (USA), die seit November 2023 von der IAMRA weltweit als gleichberechtigte Ärzte aller Fachrichtungen der modernen Medizin anerkannt sind und auch in Deutschland tätig sein dürfen..

Als verantwortungsbewusster Therapeut ist es mir wichtig, Sie transparent über den aktuellen wissenschaftlichen Stand sowie mögliche Risiken der europäischen komplementären Osteopathie zu informieren.

Nach ständiger Rechtsprechung (u. a. LG Karlsruhe Az. 14 O 49/14 KfH III vom 14. November 2014 und KG Berlin, Az. 5 U 9/24) fehlen für alle osteopathischen Behandlungen wissenschaftlich gesicherte Belege für eine therapeutische Wirksamkeit.

Gemäß dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) ist die Werbung mit konkreten Indikationen (z. B. bei Kinderosteopathie, Sportosteopathie oder Behandlungen innerer Organe) unzulässig, sofern die Wirkung nicht zweifelsfrei wissenschaftlich nachgewiesen ist.

Evidenzorientierung und rechtlicher Rahmen

Ein evidenzorientiertes Vorgehen orientiert sich, auch innerhalb der Osteopathie, an den Leitlinien der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Während in den USA Osteopathic Physicians (D.O.) als approbierte Ärzte arbeiten und dabei Medikamente und alle Verfahren der modernen evidenzbasierten Medizin einsetzen, ist die Osteopathie in Deutschland rechtlich klar reglementiert: Osteopathie darf in Deutschland legal nur durch Ärzte oder Heilpraktiker ausgeübt werden. Es gilt eine klare Rechtsprechung mit einem Ausschluss für Physiotherapeuten: Laut Urteil des OLG Düsseldorf Az. I-20 U 236/13 vom 8. September 2015 ist Physiotherapeuten die eigenständige Ausübung der Osteopathie grundsätzlich untersagt. Dies gilt nach der Rechtsprechung auch für die sektorale Heilpraktikererlaubnis als Physiotherapeut, da die Osteopathie im Ganzen als Heilkunde eingestuft wird.

Aufklärung versus Alternativmedizin

Seit 27 Jahren praktiziere ich eine Richtung der Osteopathie, die sich an den Erkenntnissen der modernen Medizin, den Cochrane Reviews und an den AWMF - Leitlinien der ärztlichen Fachgesellschaften orientiert, analog zu den osteopathic physicians (D.O.) in den USA. Deshalb ist eine rational ausgeführte manuelle Therapie für mich kein Instrument zur Heilung von Krankheiten. Mein Vorgehen basiert auf einer fundierten Ausbildung in manuellen Behandlungsmethoden im klinischen Kontext, nicht auf irrationalen Theorien über die Heilung innerer Organe oder des Gehirns durch manuelle Behandlung.

Manuelle Osteopathie (OMM / OMT) ist kein Ersatz für die klinische Medizin. Sie ist nicht geeignet zur Behandlung von organischen Erkrankungen, Infekten und Leiden, genetischen Defekten, psychischen Störungen oder anatomischen Fehlbildungen (wie z.B. "schiefen Köpfen"). Für viele weitverbreitete Thesen der europäischen Osteopathie (dabei insbesondere viscerale und kraniosacrale Ansätze) gibt es keine wissenschaftliche Evidenz und keine Anerkennung durch AWMF - Leitlinien. In meiner Praxis steht die Patientensicherheit und die therapeutische Transparenz an erster Stelle. Daher halte ich eine klare Abgrenzung der europäischen manuellen Osteopathie von der evidenzbasierten Medizin für unerlässlich.

Fehlende Evidenz für ICD-10 kodierte Erkrankungen

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die Anwendung manueller Osteopathie zur Behandlung, Linderung oder Heilung von Erkrankungen nach dem ICD-10-Katalog keinerlei wissenschaftliche Evidenz vorliegt. Aufgrund der unzureichenden Studienlage existieren für die rein manuelle Osteopathie (OMM / OMT) keine AWMF-Leitlinien – weder im Bereich der hohen Evidenzgrade (S2/S3) noch als einfache Handlungsempfehlung (S1).

Selbst für die sogenannte parietale Osteopathie (Behandlung des Bewegungsapparates) finden sich in der wissenschaftlichen Literatur lediglich schwache Hinweise auf eine Wirksamkeit. Diese bleiben jedoch weit hinter den heutigen Anforderungen an eine evidenzbasierte Medizin zurück und genügen nicht für einen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis.

Um den gesetzlichen Anforderungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) und der aktuellen Rechtsprechung (u. a. LG Karlsruhe Az. 14 O 49/14 KfH III) zu entsprechen, stelle ich klar: Ich distanziere mich von den in der europäischen Alternativmedizin verbreiteten pseudowissenschaftlichen Behauptungen (z. B. viscerale oder kraniosakrale Konzepte), für die jede rationale Grundlage fehlt. Mein Vorgehen orientiert sich an der rationalen Medizin der US-amerikanischen Osteopathic Physicians (D.O.), die daas manuelle Behandlungskonzept der Osteopathie im Kontext klinischer Standards und medizinischer Leitlinien anwenden. Die Anwendung manueller Verfahren erfolgt in diesem Sinne als rationale Ergänzung, nicht als Ersatz für notwendige medizinische Diagnostik und Therapie.

Clinical Reasoning: Mein evidenzorientiertes Vorgehen in der Praxis

Um eine verantwortbare Patientensicherheit und therapeutische Qualität zu gewährleisten, nutze ich in meiner Arbeit den wissenschaftlich anerkannten Prozess des Clinical Reasoning. Dies ist eine international anerkannte Methode im Rahmen der evidenzbasierten Medizin, die rein intuitive oder pseudowissenschaftliche Ansätze der Alternativmedizin ablehnt. Ich suche gemeinsam mit Ihnen vernünftig nach realen Ursachen und nach Möglichkeiten der Veränderung. Dabei erfolgt die Wahl manueller Techniken ausschließlich auf Basis rationaler, nachvollziehbarer Befunde.

Ich bin neugierig auf Zusammenhänge und Möglichkeiten des Verstehens und der Verständigung darüber, was man gemeinsam wissen, wollen und tun kann, um Lösungen zu finden. Dies spricht den ganzen Menschen an, mit all seinen Problemen und Krankheiten und ebenso mit all seinen Ressourcen!

Manuelle Behandlung eröffnet mir ein weiteres Fenster des Verstehens, zusätzlich zur Diagnostik mit Methoden der evidenzbasierten Medizin. In Anlehnung an den Standard der Osteopathic Physicians (D.O.) in den USA wird die manuelle Behandlung hier nicht als isoliertes Heilversprechen verstanden, sondern als Teil einer rationalen medizinischen Strategie, die stets die Grenzen der eigenen Methode und den aktuellen Stand der Wissenschaft (AWMF-Leitlinien) berücksichtigt.

Diagnostik nach medizinischem Goldstandard

Mein diagnostisches Vorgehen folgt konsequent dem klinischen Standard der evidenzbasierten Medizin. Ich setze auf die klassische körperliche Untersuchung, die sich weltweit bewährt hat: Ausführliche Befragung und Sichtbefund (Augenschein), fachgerechtes Tasten und Beklopfen, Abhorchen sowie die Prüfung der physiologischen Abläufe: IPPAF

Historische Einordnung und globale Standards

Für das Verständnis meiner Arbeitsweise ist die Unterscheidung zwischen der Osteopathie in den USA und der europäischen Entwicklung der Osteopathie entscheidend:

Standard des osteopathic physician D.O. (USA):
Bereits 1929 verabschiedete sich die US-Osteopathie von der ursprünglichen "Drugless Healing“-Bewegung", die Medizin rein manuell und ohne Medikamente verstand. H eute ist der Osteopathic Physician (D.O.) in den USA ein akademischer Heilberuf, der dem Medical Doctor (M.D.) rechtlich und fachlich gleichgestellt ist. Seit November 2023 ist dieser Standard durch die IAMRA (International Association of Medical Regulatory Authorities) weltweit als ärztlich - evidenzbasierte Medizin anerkannt.

Die europäische Alternativmedizin:
Im Gegensatz zu den USA verharren Teile der europäischen Osteopathie weiterhin in einem "manuellen Fundamentalismus", der auf den Gründungstheorien des "drugless healing" des 19. Jahrhunderts basiert. Dieser lehnt die moderne evidenzbasierte Medizin mehr oder weniger ab und behauptet fälschlicherweise, Krankheiten, Infektionen oder gar genetische Defekte allein manuell heilen zu können.

Mein Selbstverständnis: Medizin statt Ideologie

Ich distanziere mich von Heilversprechen bei Erkrankungen wie Unfruchtbarkeit, Infektionen, psychischen oder organischen Leiden. Ein Sendungsbewusstsein, das die manuelle Behandlung über die wissenschaftliche Medizin stellt, ist irrational und gefährdet die Patientensicherheit. Ich praktiziere Osteopathie im Sinne der modernen US-Standards: als rationale, manuelle Ergänzung innerhalb des klinischen Kontextes, die dort endet, wo Medikamente und spezialisierte Fachmedizin (nach AWMF-Leitlinien) erforderlich sind.

Kontraindikationen und Patientenwarnung: Schutz vor irrationalen Verfahren

Nach 27 Jahren praktischer Erfahrung und umfangreicher Ausbildung habe ich mich ganz bewusst von bestimmten Techniken und von ganzen Zweigen der Osteopathie distanziert. Als Behandler, der sich an evidenzbasierter Medizin orientiert, lehne ich Verfahren ab, die rational unplausibel sind oder keine wissenschaftliche Evidenz besitzen oder gar Patienten gefährden.

Warnung vor Risiken der Visceralen Osteopathie

Die angeblich positive Wirkung manuelle Behandlung innerer Organe oder großer Blutgefäße im Bauchraum (sog. viscerale Osteopathie) ist nicht nur unbewiesen, sondern potenziell gefährlich wegen Verletzungsgefahr: Manipulationen an Organen oder Gefäßen durch Druck auf die Körperwand können zu inneren Verletzungen und medizinischen Notfällen führen. Es ist auch eine mögliche Gefährdung in der Schwangerschaft: Gerade bei Schwangeren stellen die "Gefäß-Techniken" oder viscerale Eingriffe ein unvertretbares Risiko für Mutter und Kind dar. Irrationale Heilversprechen: Ich lehne es strikt ab, vorzugeben, Organe wie Leber, Nieren oder die Bauchspeicheldrüse manuell zu "richten", "hochzuschieben" oder deren Funktion bei klinischen Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen zu verbessern.

Kritik an der "Kraniosacralen Osteopathie"

Ebenso distanziere ich mich von der kraniosakralen Richtung, die behauptet, durch die Schädeldecke hindurch Einfluss auf das Gehirn oder die Hirnflüssigkeit nehmen zu können. Anatomische Fakten: Die Mobilisierung von Schädelnähten bei Erwachsenen oder die Korrektur der Zahnstellung durch manuelle Griffe ist therapeutisch wirkungslos. Keine Behandlung des Gehirns: Behauptungen, man könne die „Pulsation der Hirnflüssigkeit“ harmonisieren oder neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose durch Grifftechniken am Kopf beeinflussen, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Schutz von Kindern: Ich lehne invasive Praktiken bei Kindern ab – wie das Drehen von Fingern im Gehörgang bei Mittelohrentzündungen oder das manuelle „Entzerren“ von Darmschlingen. Solche Vorgehensweisen sind unprofessionell und potenziell traumatisch.

Mein Qualitätsversprechen:

Wie in der Physiotherapie behandle ich das Bewegungssystem im Rahmen der üblichen Indikation der manuellen Medizin. Allerdings unterscheidet sich meine Befunderhebung, weil ich zusätzlich zum lokalen immer auch einen regionalen und einen globalen Befund erhebe hinsichtlich des Bewegungsverhaltens und Haltungshintergrunds, wie das ja auch viele Physiotherapeuten tun. Weiterhin kommt dazu ein medizinischer Untersuchungsgang nach dem IPPAF Schema und ein Befund des Aufbaus der Elemente der Biomechanik, eine Analyse des Bindegewebes in seinem Stabilisierungs- und Gleitverhalten und der Kraftverteilung bei der Lastverarbeitung.

Es gelten die Standards der Physiotherapie und manuellen Medizin. Bei einer Rehabilitation und ebenso nach chirugischen Interventionen, bei neurologischen Erkrankungen, bei Herz-, Kreislauferkrankungen folge ich den Standards, wie sie von den Leistungsträgern. z.B. der Berufsgenossenschaft empfohlen werden und wende dazu die in der Physiotherapie bewährten Verfahren an wie Manuelle Lymphdrainage, Bobath Therapie, Trainingstherapie usw.

Was ich nicht mache:

Ich behandle jedoch keine genetischen Defekte und keine medizinisch definierten Krankheiten der inneren Organe mit manuellen Griffen. In meiner Praxis finden ausschließlich Verfahren Anwendung, die den klinischen Standards im Rahmen des Clinical Reasoning entsprechen. Überall dort, wo die manuelle Therapie an ihre Grenzen stößt oder Gefahren birgt, verweise ich konsequent an die entsprechende fachärztliche Diagnostik der evidenzbasierten Medizin.

Deshalb weise ich darauf hin, daß eine osteopathische Behandlung zur Verbesserung der menschlichen Fruchtbarkeit, der Funktion des Gehirns oder innerer Organe, z.B. von Leber, Gallenblase, Nieren, der Bauchspeicheldrüse, des Magens, der großen Bauchgefäße, der Eierstöcke oder Prostata, "Verklebungen" oder gar von medizinisch definierten Krankheiten, Stoffwechselstörungen oder von genetischen Defekten keine seriösen Indikationen für osteopathische Behandlung darstellen.

Ich "entleere" mit meinen Händen keine Gallenblase und "entzerre" keinen "ineinander geschobenen Darm bei Kindern", "drehe" keine "gekippte Leber", "schiebe" keine "Senkniere wieder hoch an ihren Platz" oder richte ein "verschobenes Herz durch den Brustkorb hindurch, damit es besser schlage". Diese Vorgehensweise nennt man "Viscerale Osteopathie" und dafür gibt es keine Evidenz.

Ich "behandle" mit meinen Händen keine "verschobenen Schädelknochen", "entspanne" keine Hirnhäute, "harmonisiere" nicht eine angeblich "lebenslang permanente rhythmische embryologische Rotation der Hirnteile". Ich suche auch nicht durch die Schädeldecke hindurch nach angeblichen "Störungen in der Beweglichkeit des Gehirns oder der Pulsation der Hirnflüssigkeit", "Verschiebungen in den Hirnmembranen", "Strömungsveränderungen einzelner Blutgefäße im Gehirn" als angeblicher Ursache von Seh- oder Verhaltensstörungen von Kindern oder von neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose. Diese Vorgehensweise nennt man "Kraniosacrale Therapie" und dafür gibt es keine Evidenz.

Osteopathische Medizin in den USA ist moderne wissenschaftliche Medizin

Dies wurde in den USA, dem Ursprungsland der "Osteopathy" schon lange erkannt. Dort wurde die Ausbildung nach dem ersten Weltkrieg allmählich umgestellt vom "Osteopathen" zum Arzt der wissenschaftlichen Medizin. Die Berufsbezeichnung lautet daher nicht mehr "Osteopath D.O.", sondern Osteopathic Physician osteopathischer Arzt. Das professional degree des Berufsabschlusses wurde beibehalten. Es lautet "D.O." in Anlehnung an das "M.D." der wissenschaftlichen Medizin. Der Fachbereich OMM / OMT - Osteopathic Manipulative Medicine / Osteopathic Manipulative Therapy wird weiterhin während des Arztstudiums mit ca. 200 Std. unterrichtet.

Die Vereinigung der Osteopathen in den USA gibt an, daß nur sehr wenige der osteopathic physician D.O. nach dem Abschluß des Studiums als Arzt noch regelmäßig manuell behandeln. Der größte Teil praktiziert überwiegend Medizin ohne Anwendung von OMM / OMT. Wegen der Gleichwertigkeit der Ausbildung sind osteopathic physician D.O. mit dem Abschluß "D.O." einer "Osteopathic University" in den USA gleichgestellt den Ärzten mit Abschluß "M.D." der medizinischen Fakultäten der Universitäten. Beides sind keine "Doktortitel", sondern ein sogenanntes (first) professional degree, entsprechend in etwa dem Staatsexamen in Medizin in Deutschland.

Warum das "D.O." außerhalb der USA verschwindet

Es ist für Patienten wichtig, die rechtliche und fachliche Bedeutung von Titeln zu verstehen, um nicht auf irreführende Marketingversprechen der Alternativmedizin zu vertrauen. Im November 2023 hat die IAMRA (International Association of Medical Regulatory Authorities) eine historische Resolution verabschiedet. Diese erkennt osteopathic physicians D.O. der USA in über 47 Mitgliedsländern (auch in Deutschland) offiziell als vollwertige Ärzte an. Das Verschwinden der Bezeichnung D.O. außerhalb der USA, weltweit, auch in Europa und den Commonwealth-Staaten ist eine Schutzmaßnahme, um Verwechslungen mit US-Ärzten zu vermeiden und die eigene Profession mittels B.Sc. und M.Sc. Abschlüssen zu akademisieren.

USA: - osteopathic physician D.O.:
In den Vereinigten Staaten ist der "osteopathic physician D.O." ein rechtlich geschützter, akademischer Berufsabschluss eines Arztes der evidenzbasierten Medizin. Er ist dem "Medical Doctor" (M.D.) in Ausbildung, Befugnissen und wissenschaftlichem Anspruch gleichgestellt.

Europa - Osteopath D.O.:
Das D.O. war traditionell in einigen Ländern außerhalb den USA ein nicht-ärztliches Diplom (Diploma in Osteopathy). Es wird aktuell durch akademische Titel wie B.Sc. oder M.Sc. ersetzt. Die zugrunde liegenden Hypothesen dieser manuellen Methode (insbesondere bei Techniken an inneren Organen, an Blutgefäßen oder dem Gehirn) sind oft pseudowissenschaftlich, d.h. magisch-spekulativ oder esoterisch geprägt.

Fachliche Einordnung:
Während osteopathic physicians D.O. (USA) wissenschaftlich arbeiten, werden europäische Osteopathen in den USA meist als "osteopathic manipulators" (manuelle Anwender) bezeichnet. Sie verfügen meist nicht über die ärztliche Ausbildung, die ein osteopathic physician D.O. aus den USA besitzt.

Mein Standard:
Ich orientiere mich an dem wissenschaftlichen Vorgehen des US-amerikanischen Vorbilds und distanziere mich von der europäischen Praxis, pseudowissenschaftliche Hypothesen für eine Rechtfertigung manueller Techniken zu nutzen.

Ihr Schutz durch Clinical Reasoning

In meiner Praxis finden ausschließlich Verfahren Anwendung, die den klinischen Standards des Clinical Reasoning entsprechen. Mein Vorgehen ist rational, nachvollziehbar und orientiert sich an der evidenzbasierten Medizin. Überall dort, wo eine AWMF Leitlinie oder Empfehlung der Cochrane Reviews existiert, gilt auch in meiner Praxis der Standard dieser Regelwerke. Stößt die manuelle Therapie an ihre Grenzen oder birgt Gefahren, verweise ich Sie konsequent an die fachärztliche Diagnostik und Therapie.