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Unruhe und Konzentrationsstörung
  
Warnung vor Modediagnosen
  
Jugend- und Kindersprechstunde
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Kinder in Karlsruhe - Jugendliche in Karlsruhe |
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Kinder in Karlsruhe sind Kinder, die in einer verkehrsreichen Großstadt aufwachsen. Auch in Karlsruhe gibt es Kinder mit unterschiedlichsten Lebensbedingungen. Unter allen diesen Bedingungen können auch Probleme und Leid entstehen. Da sich in unserer Gesellschaft verschiedene Berufsgruppen um solche Probleme kümmern, findet man hierzu immer auch verschiedene Meinungen. Jeder Beruf hat seine Sicht der Dinge und hilft mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Systemisch orientierte Pädagogik und Kinderheilkunde entdeckt Wege der Veränderung - gemeinsam mit den Beteiligten. |
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Das Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen ist in besonderer Weise sehr eng verknüpft mit ihren leiblichen Funktionen und Reaktionsmustern. Symptome können Ausdruck sein von Erkrankungen, von funktionellen Beschwerden oder von Regulationsstörungen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, medizinisch interdisziplinär zu denken und immer die Umwelt - Eltern - Kind - Beziehung zu beachten. Betrachtet man Kinder oder Jugendliche allein und nicht im Umfeld, dann besteht die Gefahr, sie zum "Indexpatienten" zu machen und ihr "Indexsymptom" rein symptomatisch zu behandeln. |
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Wenn Kinder oder Jugendliche Wesensveränderungen oder Entwicklungsverzögerungen zeigen, dann sollte man einen Kinder- und Jugendarzt konsultieren. Psychische Erkrankungen müssen durch qualifizierte Psychologen oder Fachärzte ausgeschlossen werden. Liegt nichts derartiges vor, so ist der Leidensdruck der Beteiligten weiterhin groß. Dann können familiäre Belastung, fehlende Freunde, frühe Bindungsprobleme, überalterte Wohngebiete, mangelnder Bewegungsraum, Unregelmäßigkeiten der Lebensrhythmen oder eine problematische Ernährung, Medienkonsum, schlechtes Lernumfeld, fehlende Lernvoraussetzungen und vieles mehr, die Ursachen von Problemen oder Verhaltensauffälligkeiten sein. |
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Kinderosteopathie für Kinder im Klinikum Karlsruhe ist ein fachübergreifendes Konzept |
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Entwicklung und Verhalten der Kinder entsprechen nicht immer einem "statistischen Mittelwert". Für uns ist es wichtig zu unterscheiden, durch was fühlen sich Kinder selbst im eigenen Lebensentwurf gestört, was sind Veränderungen, die andere Menschen für das Kind als notwendig erachten, was muß man unterstützen, was hat Zeit und was ist überhaupt veränderbar. Die Verwendung eines Krankheitsbegriffs darf nur nach gründlicher medizinischer Abklärung erfolgen. Im Rahmen einer Untersuchung oder Therapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie können auch Medikamente eingesetzt werden. In der Komplementärmedizin erörtern wir mit den Menschen ihre Möglichkeiten und versuchen herauszufinden, welche Interessen, Hoffnungen und Handlungsmöglichkeiten die Beteiligten haben und wie man Zeit und Ruhe miteinander finden kann, z.B. durch spielerische Körperarbeit wie in der Feldenkrais Methode oder durch Änderung der Ernährung. |
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Die vorschnelle Verwendung des Begriffs ADS "Aufmerksamkeitsdefizit- Syndrom" in Laienkreisen hat stigmatisierende Folgen. Es kann sehr einseitig sein, wenn man ein einzelnes Symptom im sozialen Miteinander herausgreift und den "Symptomträger" wie "mit einer Schwäche behaftet" betrachtet. Man nennt dies "Indexsymptom" des "Indexpatienten". Zudem reagieren alle Menschen immer als systemische Einheit von Gemüt und Leib, so daß man natürlich unter anderen Umgebungsbedingungen auch immer eine veränderte neurohormonale Funktionsweise finden wird. Dies wird erst dann problematisch, wenn die dafür auslösenden Bedingungen nicht veränderbar sein sollten. Welche Hilfen für die Beteiligten möglich sind und welche auch angenommen werden, kann man zumeist erst im Laufe einer Behandlung herausfinden. |
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Kinder in Karlsruhe - Hilfe geben - gemeinsam mit Kindern verstehen, lernen und sich erholen |
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Im Falle einer psychoorganischen Erkrankung. die medikamentös behandelt werden muß, ist zusätzlich immer auch nach Einflußfaktoren und Umgebungsbedingungen zu fragen, unter denen Stabilisierung oder Heilung besser erfolgen kann. Eine zusätzliche Aus- und Weiterbildung der Pädagogen und eine institutionsübergreifende Zusammenarbeit von Eltern, Pädagogen, Sozialarbeitern und Ärzten wäre optimal. Familienstrukturen und psychosoziale Umgebungsbedingungen für Kinder haben sich in den letzten Jahrzenhnten fundamental verändert. Viele der Veränderungen können chronisch Streß auslösen. Dafür gibt es den Begriff der "Hurry Sickness" - Erkrankung durch soziale Beschleunigung - auch bei Kindern. |
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Moderne Pädagogik, Kinder- und Jugendheilkunde untersuchen die Voraussetzungen und Bedingungen, unter denen die Beteiligten miteinander umgehen. Professionelle Therapie arbeitet mit systemischen Feldbeschreibungsmodellen, um vielfältige Wirkzusammenhänge herauszufinden. Das Unterstützen von Verständnis und Interesse bei allen Beteiligten ist die notwendige Voraussetzung, um lösungsorientiert und mit verschiedenen, sich ergänzenden Ansätzen zu arbeiten. Wir haben heilkundliche und pädagogische Berufszulassungen und Unterrichtserfahrung im Bereich der Sonderpädagogik. |
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Kinder in Karlsruhe - Wechselseitigkeit - wir erörtern die Möglichkeiten aller Beteiligten |
'Auffällige' und 'schwierige' Kinder oder Jugendliche brauchen Hilfe, genauso wie diejenigen, die mit ihnen zusammen sind, mit ihnen leben, lernen, spielen und arbeiten. Diese Hilfestellung kann sinnvollerweise nur individuell erfolgreich sein. Kinder und Jugendliche brauchen Sicherheit und die notwendigen Entwicklungsmöglichkeiten. Dazu gehört vor allem ihre Einbindung in einen täglich miteinander spielenden Freundeskreis mehrerer Kinder. Kinder brauchen das Vertrauen und die Zuversicht der Erwachsenen, auch wenn es "nicht so gut läuft". Fehlendes Vertrauen verunsichert Kinder noch mehr. |
Kinder benötigen genügend unstrukturierte Zeit. Der sinnvolle Umgang mit Medien und Erwartungen, mit der Planung von Aufgaben, von Zeiten für Gemeinsamkeit, von Entspannung und Erholung entlastet alle Beteiligten. Dafür vermitteln wir kompetente Hilfe. Über Förderprojekte in Schulen oder Einrichtungen informieren Sie die Schulbehörden oder die Träger. In der Betreuung wird man die Kinder individuell unterstützen. In allem, was ein Kind durchführen will, gibt es einen Handlungsimpuls und ein oft unbewußtes Ziel. Jedes Kind ist innerlich anders organisiert. Manche sind strukturierbar mehr über optische Hilfestellungen, manche mehr über akustische, manche mehr über Berührung und Körperarbeit. Es ist hilfreich, wenn Kinder ihre aktuellen Erfahrungen situationsbegleitend mit Beteiligten verbalisieren und reflektieren. |
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Unruhe und Konzentrationsstörungen der Kinder, es braucht weitaus mehr als Medikamente |
Gute Hilfestellung hilft, sich über ein Ziel klar zu werden, Aspekte möglicher Eigen- und Fremdgefährdung zu thematisieren und daraus einsichtige Regeln mit klarem Selbstbezug abzuleiten. Ebenso nutzt man handlungsentlastete Momente, um mit Trance - Arbeit zu helfen, die inneren Welten als eigenständig, sicher und hilfreich zu verstehen. Im Umgang mit anderen können verunsichernde Situationen und die Schutzreaktion, z.B. aggressives Verhalten, besprochen werden. |
Man kann dabei helfen, Alternativen von Handlung und Verhalten zu finden und zu trainieren. So erfahren Kinder immer mehr Momente des sinnvollen Selbstbezugs. Handlungen werden immer weniger als frustrierend empfunden, da die Kinder lernen, Vorausplanung und Vorstellung als hilfreich zu erfahren. Sie verletzen sich weniger und lernen, vorab und im Verlauf einer Handlung, Alternativen der Umsetzung für einen Impuls zu bedenken. Dies sind klare, innere Regeln des Selbstschutzes und Gelingens. Diese Vorgehensweise ist umso erfolgreicher, je mehr Beteiligte sie unterstützen. |
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Bei funktionellen Beschwerden sind in der Regel keine verschreibungspflichtigen Medikamente oder invasiven Eingriffe notwendig, da keine Organzerstörung oder krankhafte Funktionsstörung ursächlich ist. Wir informieren Sie über Risiken, Nebenwirkungen und Nichtanwendbarkeit unserer Methoden. Sie werden angewandt, sofern keine Kontraindikation vorliegt. Bei Verdacht auf eine organische Erkrankung würden wir Sie auf fachärztliche Abklärung verweisen. |
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Osteopathie als manuelle Methode im Städt. Klinikum Karlsruhe |
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